Krink Rentner
Aktuelle Aktivitäten
Die Aktivitäten der Krinkrentner 2026
(von Josef Sickmann)
02.06.2026 – Busfahrt zum NaturaGart in Dörenthe
Etwas durchwachsen und kühl war das Wetter. Vielleicht konnten sich deshalb nur 26 Krinkrentner aufraffen, um an der Fahrt zum Teich- und Tauchparadies NaturaGart in Dörenthe teilzunehmen. Herzlich begrüßt wurde die Truppe vom Mitarbeiter Peter Bielefeld, der ihnen zunächst die Entstehung und dann die Hauptsehenswürdigkeiten nahebrachte.
Angefangen hatte alles im Jahr 1979. Norbert Jorek hatte sich schon früher intensiv mit der Herstellung von Teichfolien beschäftigt, bis er dann zusammen mit seiner Partnerin Anni Bücker eine Hofstelle mit 15 ha Land in Dörenthe erwarb und diese nach und nach zu einem Naturpark mit riesigen Teichanlagen umgestaltete. Nicht nur für Teichfreunde, die sich hier beraten lassen und viele Tipps für die Anlage eines Gartenteiches holen können, sondern insbesondere Hobbytaucher aus ganz Deutschland können in dem riesigen Tauchbecken mit Grotten und nachgebauten Tempelanlagen auf Entdeckungsreise gehen. Komplettiert wird die Anlage durch große Becken mit unzähligen Fischen, darunter bis zu 2 m große Störe, die der Besucher durch große Glasscheiben beobachten kann.
Immer wieder wurde und wird die Gesamtanlage erweitert. Da entstand am Rande eine Wasserwildnis, wo seltene Vögel beobachtet werden können, oder man genießt die vielen Wasserspiele auf dem Gelände oder man setzt sich einfach in die Palmenhalle, wo die Besucher durch ein Bistro verwöhnt werden.
Die Krinkrentner hatten sich für das Café Seerose entschieden, wo sie ihren Kaffee und Kuchen inmitten der Teichanlage genießen konnten.
Die angegliederte Gärtnerei bietet Teichpflanzen jeder Art, aber auch alle weiteren Gartenpflanzen zum Verkauf an, Teichfolien können dort in jeder Abmessung und Ausführung bestellt werden. 150 Mitarbeiter kümmern sich nicht nur um Flora und Fauna, sondern auch um die vielen Besucher.
Alle waren sich auf der Heimfahrt einig: Die Anlage ist ein lohnendes Ausflugsziel für Jung und Alt.
05.05.2026 – Angrillen an der Fledermaushütte
Bis Anfang Mai hatten wir zwei wunderschöne Frühlingswochen. Aber kaum sind die Krinkrentner draußen, ändert sich das Wetter. Kalt war es schon, aber wenigstens blieb es dann doch einigermaßen trocken. 47 Krinkrentner konnten die beiden Chefs Helmut und Albert an der Krinkhütte begrüßen. An Neuigkeiten gab es nicht viel zu berichten. Die Kirmes sei gut gelaufen, die Veranstaltung mit Josef Weilke und den Kindern am 21.04.2026 sei ein großer Erfolg gewesen. Als nächste Veranstaltung stehe die Busfahrt zum NaturaGart in Dörenthe auf dem Programm.
Dann schon riefen die beiden bewährten Grillmeister Thomas Müller und Reinhold Markfort zum Essen fassen. Das ließen sich die Gäste nicht 2 Mal sagen und ließen sich Steaks, Würstchen und Salate schmecken.
07.04.2026 – Besichtigung der Fa. Münstermann in Westbevern
Heimische Betriebe zu besuchen macht immer wieder Spaß. Das aber nicht nur wegen der besonderen Betreuung. Mit Kaffee und Kuchen wurden die 49 Krinkrentner ganz herzlich von den beiden Mitarbeitern der Fa. Münstermann, Dirk Münstermann, Personalleiter des Unternehmens, und André Schulze Hobbeling, Fertigungsleiter, begrüßt. Nach der kleinen Stärkung stellte Dirk Münstermann die Firma vor. Aus einem kleinen Schmiedebetrieb, gegründet 1845 in Alverskirchen, entwickelte sich über 6 Generationen ein mittelständischer Betrieb mit heute 330 Mitarbeitern. Im Jahr 1988 erfolgte der Umzug der Firma nach Westbevern in die ehemaligen Westeria-Hallen und sie ist so seit 40 Jahren im Anlagenbau tätig. In den Folgejahren expandierte der Betrieb laufend und ist heute weltweit unterwegs. Heute fertigt er auf über 20.000 m2 Großanlagen für die Wärme- und Filtertechnik in Automobil- und Chemieindustrie. Großen Wert legt das Unternehmen auf die Ausbildung in technischen Berufen, dafür wurde es vielfach ausgezeichnet.
In zwei Gruppen wurden die Besucher dann durch die Fertigung geführt. Bemerkenswert war die große Fertigungstiefe im Bereich Metallbau und Schweißtechnik. Besonders großes Interesse fand die fast fertiggestellte 60 m lange Trocknungsanlage für Isolierplatten, die die gesamte Hallenlänge beanspruchte.
Nach zwei Stunden verließen die Besucher tief beeindruckt das Unternehmen.
24.03.2026 – Treffen der Arbeitsgruppen Rad und Holz im Dorfspeicher
Zu einem gemütlichen Treffen im Dorfspeicher fanden sich am 24.03.2026 die Arbeitsgruppen der Fahrradwerkstatt am 22.03.2026 im Dorfspeicher zusammen. Die fleißigen Rentner wollten nicht nur die letzten Aktivitäten Revue passieren lassen, sondern auch die nächsten anstehenden Projekte besprechen. Gerade erst war der Backofen im Speicher komplett saniert worden, so stand einem Testlauf nichts im Wege. Alle Teilnehmer hatten diverse Brotteige mitgebracht, so konnte im Anschluss ausgiebig geschmaust werden. Zur festen kam selbstverständlich reichlich flüssige Nahrung dazu. Ob die Besprechung der neuen Projekte Erfolg hatte, ist dem Chronisten nicht bekannt.
03.03.2026 – Monatstreffen im Pfarrheim
Alle waren sehr gespannt, hatte man doch schon viel gehört und in der Zeitung gelesen, für heute hatte man Walter Edetsberger eingeladen, seine Diashow auch den Krinkrentnern zu präsentieren.
Doch der Reihe nach. Pünktlich um 5 nach 4 konnte Helmut 36 Krinkrentner begrüßen, darunter sage und schreibe fünf Neumitglieder, hoffentlich bleiben alle bei der Stange. Dann folgten die üblichen Bekanntmachungen und der Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen.
Auf dem großen Monitor kündigte sich schon das Thema des Tages an: „Eine Reise durch Europa“. Helmut begrüßte dann auch ganz herzlich Walter Edetsberger und seine Partnerin Dörte Heidbrink. Walter, gebürtiger Österreicher, stellte sich zunächst vor und schilderte seinen Weg von dort bis nach Westbevern. Das Fiber, die Welt, aber besonders auch ihre Menschen kennenzulernen, liege ihm einfach im Blut. Nachdem er beruflich schon viele Länder gesehen habe, wollte er eine Schiffsreise quer durch Europa machen sich dafür aber alle Zeit der Welt lassen. Was ursprünglich als zweijähriger Segeltörn geplant war, entwickelte sich zu einer neunjährigen Reise über Flüsse, Kanäle und Meere. Er bereiste zusammen mit seiner Dörte 18 Länder und legte dabei über 18.000 km zurück. Immer wieder gab es Rückschläge, das Boot wollte nicht immer so wie er. Am Anfang stand natürlich das Boot, getauft auf den Namen „Goldfisch“, eine Segeljacht, 14 Meter lang, natürlich seetauglich.
Für den heutigen Tag hatte Walter eine Diashow über die Etappe Münster bis Griechenland mitgebracht. Los ging es also in Münster, von dort über den Kanal zum Rhein, diesen stromaufwärts bis Mainz, dann weiter über den Main und den Main-Donau-Kanal, bis er diese bei Kelheim erreichte. Bei Passau verließ er Deutschland. Die weitere Reise über die Donau führte dann über Österreich, die Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien ins Schwarze Meer. Das war nicht immer ganz einfach, da diese Staaten damals noch nicht zur EU gehörten. Beeindruckend war die Fahrt durch das Labyrinth des Donaudeltas mit seiner großartigen Tier- und Pflanzenwelt. Mehrere Tage verbrachten die Zwei in Bulgarien, bevor es weiterging durch den Bosporus, dem Marmarameer, durch die Dardanellen in die Ägäis nach Griechenland. Hier endete der sehr interessante Vortrag, den alle gebannt verfolgt hatten und mit lang anhaltendem Applaus belohnten.
Nach einer kurzen Pause zeigte Walter Edetsberger einige Fotos von beeindruckenden Erlebnissen in Bulgarien und trug einige interessante Begebenheiten von der Donaufahrt und vom Schwarzen Meer aus seinen Büchern vor, die er im Anschluss präsentierte.
Walter engagiert sich heute stark für den Teens-Club in Westbevern. Den Erlös der anschließenden Spendensammlung stellt er hierfür selbstlos zur Verfügung.
Mit einem kleinen Dankeschön bedankte sich Helmut im Namen aller für den sehr informativen und kurzweiligen Vortrag.
03.02.2026 – Monatstreffen im Pfarrheim
Leichter Schneefall setzte ein, der dann aber bald in Regen überging, als die ersten Krinkrentner am Pfarrheim eintrafen. Dies war das erste Treffen in den neuen Räumen, das letzte im alten Pfarrheim war am 07.03.2023 gewesen, bevor es abgebrochen wurde.
39 Krinkrentner und eine am Thema „Erste Hilfe und Einsatz des Defibrillators“ interessierte Dame waren in die neuen Räumlichkeiten gekommen. Nachdem alle ihren Platz eingenommen hatten, konnte Chef Helmut auch schon den stellvertretenden Bereitschaftsleiter des DRK Telgte, Sacha Ranft, herzlich begrüßen.
Zunächst stellte Herr Ranft die Erstmaßnahmen zur Wiederbelebung bei Atem- und Herzstillstand vor. Hierfür hatte er eine Reanimationspuppe mitgebracht, an der er die wichtigsten Handgriffe demonstrieren konnte. Die wichtigste Maßnahme sei immer die Herzdruckmassage und diese in einem Zyklus von 100 bis 120 Kompressionen p. Minute. Erst wenn diese Maßnahme nach mehreren Minuten keinen Erfolg zeigt, sollte ein Defibrillator, wenn er denn vorhanden ist, eingesetzt werden. Die Herzdruckmassage soll auf jeden Fall Priorität haben. Der Einsatz des Gerätes ist auch für den Laien ohne Vorkenntnisse problemlos möglich. Über eine Sprachfunktion gibt das Gerät Schritt-für-Schritt-Anweisungen. Sogar Chef Helmut durfte zeigen, dass er Druck machen kann (siehe Foto).
Alle Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten so lange weitergeführt werden, bis ein Rettungsdienst vor Ort ist. Herr Ranft: „Keine Angst vor Fehlern; das Schlimmste ist, nichts zu tun.“ Die interessierten Zuhörer hatte noch mehrere Fragen, die er gerne beantwortete. Zum Schluss der Demonstration noch die Empfehlung, den Erste-Hilfe-Kurs laufend aufzufrischen.
Helmut bedankte sich bei H. Ranft mit einem kleinen Präsent.
Dann folgten weitere Bekanntmachungen. Zunächst gedachte man des kürzlich verstorbenen Krinkrentners Heinrich Rottwinkel. Erfreulicherweise konnte auch heute ein neues Mitglied begrüßt werden, Klaus Tepper. Beim nächsten Treffen, wieder im Pfarrheim, wird Walter Edetsberger von seiner Bootsreise durch 18 Länder berichten.
06.01.2026 – Monatstreffen im Ankommenstreffpunkt
Ein „frohes neues Jahr“ hörte man allerseits von den Ankömmlingen. Das wünschte dann auch Helmut Kampelmann zur Begrüßung den 36 Krinkrentnern, die zum ersten Treffen im neuen Jahr in den Ankommenstreffpunkt nach Vadrup gekommen waren. Er berichtete vom gut besuchten Weihnachtsmarkt am 2. Adventssonntag, verbunden mit dem Dank an alle Helfer, sei es beim Auf- und Abbau der Hütten oder bei der Gestaltung des Weihnachtskonzertes in der Kirche am 4. Advent.
Leider sind seit dem letzten Treffen wieder 2 verstorbene Krinkrentner zu betrauern: Heinz Burlage und Bernhard Mentzen.
Co-Chef Albert wies auf die beiden nächsten Termine hin. Da steht am 31. Januar die Winterwanderung des Krink an und das nächste Treffen der Krinkrentner am 02. Februar im Pfarrheim im Dorf. Sein Hinweis „Heute wird kein Beitrag kassiert, die Kassenlage ist gut“ kam natürlich gut an.
Das konnte dann auch der neue Kassenwart Stephan Große-Coosmann mit seinem Kassenbericht 2025 vollumfänglich bestätigen. Mit einem Guthaben von 3.947,84 € könne man gut ins neue Jahr starten. Da müsste doch mal wieder eine Tagestour mit dem Bus drin sein.
Chronist Josef Sickmann konnte dann von den 6 Treffen des letzten Halbjahres 2025 berichten. Die Stimmung sei immer gut gewesen. Nach den unsicheren Corona-Jahren hat sich die Besucherzahl auch wieder auf einem guten Level eingependelt. So soll es auch mit den Krinkrentnern weitergehen.

