Aktuelle Aktivitäten

Die Aktivitäten der Krinkrentner 2020

13.03.2020 – Müllsammelaktion
Vieles lief anders als geplant. 30 Schulkinder hatten sich zum Frühjahrsputz angemeldet, um mit den Krinkrentnern die Wanderwege vom Müll zu befreien. Doch wegen des Corona-Virus musste darauf verzichtet werden. Dies wurde auch von der Krinkchefin Friederike von Hagen-Baaken, die zur Begrüßung gekommen war, außerordentlich bedauert. So mussten sich die 28 Krinkrentner, zwar bei heftigem Wind aber Sonnenschein, bewaffnet mit Greifzangen, Eimern und Müllsäcken allein auf den Weg machen. Wegen des Hochwassers und der Nässe auf Wegen und Feldern konnten auch nicht alle Strecken wie geplant abgegangen werden. Nachdem alle Trupps wieder auf dem Dorfplatz zurück waren, musste Wanderwart Bernhard Tippkötter feststellen, dass der Unrat nochmals erheblich abgenommen hatte. Die Aktion endete mit einer Stärkung – Grillwürstchen und Getränken – am Pavillon auf dem Dorfplatz.

Die Krinkrentner starten zur Müllsammelaktion 2020
Die Krinkrentner starten zur Müllsammelaktion 2020

03.03.2020 – Monatstreffen im Pfarrheim mit BM Pieper
Zum ersten Mal begrüßte Gunther Thieme als neuer Chef die 52 versammelten Krinkrentner, ganz besonders Bürgermeister Wolfgang Pieper, der sich bereit erklärt hatte, viele „heiße“ Themen für und zu Westbevern zu diskutieren.
Zuvor aber begrüßte Gunther auch Neumitglied Wolfgang Matschke. Es folgten weitere Hinweise auf die Telgter Seniorenmesse, die „Notfalldose“ und das Schülerzirkusprojekt. Er berichtete, dass jemand als Leiter der „Weihnachtshüttengruppe“ gesucht werde und erinnerte schließlich an die Müllsammelaktion mit den Schulkindern am 12.03.20.
Dann bat er den BM, zu den Punkten des Fragenkataloges, der ihm zuvor geschickt worden war, Stellung zu nehmen. Zum Thema „Baugebiete in Westbevern“ stellte W. Pieper die Fragen in den Raum: Wollen wir unbegrenzt wachsen? Wie sieht Westbevern in 20-30 Jahren aus? Wollen wir eine Infrastruktur schaffen, die bei einem möglichen Bevölkerungsrückgang nicht mehr benötigt wird? Es folgte eine intensive Diskussion zu den Baugebieten im Dorf – warum im ersten Zug nur die 14 Baugrundstücke rechts der Straße Richtung Haus Langen und nicht in einem Zug auch die 20 auf der linken Seite? Auch die großen Probleme mit der Entwässerung der 50 (!) geplanten Baugrundstücke in Vadrup Nord kamen zur Sprache. Zu den Themen „Kreuzung im Dorf“ und „Umgehungsstraße“ gab es sehr kontroverse Meinungen. Dazu war allgemein der Wunsch offenbar, dass vor allem der Schwerlastverkehr aus dem Dorf müsse und dass den Fahrradfahrern mehr Rechte und Schutz gegeben werden müsse.
Gunther Thieme bedankte sich bei Wolfgang Pieper sehr herzlich für sein Kommen und die informative Veranstaltung. Anschließend wurden die Themen bei einem Bierchen weiter sehr intensiv diskutiert.

BM Wolfgang Pieper bei den Krinkrentnern
BM Wolfgang Pieper bei den Krinkrentnern

04.02.2020 – Monatstreffen im Pfarrheim, Vortrag zum „Landwehr-Regiment“
Ehrenvorsitzender Franz-Josef Schründer begrüßte herzlich die 44 erschienen Krinkrentner. Es sei heute ein wichtiger Tag für die Truppe, sie sollte nach dem Tod von Heiner Schapmann am 12.11.2019 einen neuen Chef bekommen. Er stelle den Kandidaten Gunther Thieme vor, der sich nach einer klärenden Aussprache am 20.01.2020 nun endgültig bereit erklärt hatte, dieses wichtige Amt zu übernehmen. Dieser nahm die Gelegenheit wahr, den Anwesenden seine Vita bis zum Beitritt zu den Krinkrentnern zu vermitteln. Es folgte die einstimmige Wahl zum neuen Chef, die er sichtlich gerührt annahm. Seine erste Amtshandlung bestand darin, des verstorben Mitgliedes Ludger Wies zu gedenken. Alsdann begrüßte er Hein-Hermann Joostink als neues Mitglied bei den Krinkrentnern.
Ronald Fischer konnte dann verkünden: Heute wird nicht kassiert. Als Gast begrüßte er Helmut Sommer, der mit ihm zusammen den Vortrag „Landwehr-Regiment“ ausgearbeitet hatte. Ronald gab eine geschichtliche Einführung zur Situation unter Napoleon Anfang des 19. Jahrhunderts bis zur Schlacht von Waterloo am 18.05.1815, in der Napoleon von den alliierten Truppen vernichtend geschlagen wurde. Während der Jahre 1813-1815 kam es im Münsterland zur Aufstellung einer Landwehr, zu der alle Männer zwischen 17 und 40 Jahren, die nicht als Soldat dienten, verpflichtet wurden. Auch aus Westbevern wurden Männer einberufen, von denen einige den Einsatz mit dem Leben bezahlten. Helmut Sommer, der sich sehr intensiv mit der Kirchengeschichte Westbeverns auseinandersetzt, war in dem Abstellraum über der ehem. Sakristei auf 2 Gedenktafeln gestoßen, die der Landwehrtoten und der Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges 1870-71 gedenken. Die aus Eichenholz gefertigte Gedenktafel zum Landwehr-Regiment hatte er mitgebracht und stellte dann das kostbare Stück vor. Von diesen Tafeln seien im Münsterland nur sehr wenige erhalten geblieben.
Nach dem spannenden Vortrag bedankte sich der neue Chef Gunther bei Helmut Sommer mit einem kleinen Präsent. Auch Alois Lehmkuhl erhielt ein kleines Präsent für seinen unermüdlichen Einsatz um das leibliche Wohl der Krinkrentner bei den Veranstaltungen.

Gedenktafel zum "Landwehr-Regiment"
Gedenktafel zum „Landwehr-Regiment“

07.01.2020 – Monatstreffen im Pfarrheim
Zum ersten Treffen im neuen Jahr begrüßte Ehrenvorsitzender Franz-Josef Schründer die 43 erschienenen Krinkrentner,  besonders das Neumitglied Werner Lehmkuhl, und wünschte allen ein gutes neues Jahr. Nach einem kurzen Nachruf auf den verstorbenen Vorsitzenden Heiner Schapmann stellte er als neuen Anwärter für diesen Job Gunther Thieme vor, der vorab seine Zustimmung erklärt hatte. Bis zum nächsten Treffen soll noch ein klärendes Gespräch geführt werden.
Kassenwart Ronald Fischer berichtete über 2fachen Wandalismus an der neuen Bücherkiste auf dem Dorfplatz. Trotz der angespannten Kassenlage konnte er im vergangenen Jahr noch ein Plus von 29,30 € erwirtschaften. Er erklärte, dass er seinen Posten maximal noch bis zum 30. Juni 2020 bekleiden wolle, die Krinkrentner möchten sich doch bitte nach einem Nachfolger umsehen. Er wolle sich künftig um die Verbesserung der Radwegsituation im Dorf bemühen. Für dieses Anliegen kämpft der Westbeverner Krink schon seit 2 Jahren.
Im Anschluss verlas Chronist Helmut Sprenger die Chronik 2019, diesmal etwas gekürzt, aber wieder mit kleinen Episoden und Witzen gespickt. Sein Vortrag war wieder sehr kurzweilig.
Nach einem Ständchen für die Geburtstagskinder seit dem letzten Treffen ließ man den Nachmittag ausklingen.

.

Die Aktivitäten der Krinkrentner 2019

03.12.2019 – Jahresabschluss im Pfarrheim
Ehrenvorsitzender Franz-Josef Schründer hieß 65 Krinkrentner im Pfarrheim herzlich willkommen. Das Treffen war geprägt durch den Tod von 4 Mitgliedern innerhalb von 6 Wochen: Heinz Ebinger, Alfons Weitkamp, Hubert Markfort und Heiner Schapmann. Alfons und Hubert hatten lange Jahre als Schriftführer und Kassenwart die Geschicke der Krinkrentner mitgeprägt. Der plötzliche Tod von Krinkrentnerchef Heiner Schapmann am 12.11. erschütterte alle ganz besonders. 8 Jahre hatte Heiner mit seiner freundlichen und ausgleichenden Art die Krinkrentner geführt. Franz-Josef: „Heiner, wir werden Dich nie vergessen. Du hinterlässt eine große Lücke.“
Die Vorsitzende des Westbeverner Krink Friederike von Hagen-Baaken war gerne zur Trauerfeier gekommen. Auch sie betonte: „Heiner hat sich um den Westbeverner Krink und das Westbeverner Dorfleben sehr verdient gemacht. Er war immer ansprechbar und hilfsbereit.“ Dann erhoben sich alle zum Gedenken an die Verstorbenen.
Anschließend berichtete Kassenwart Ronald Fischer über die letzten Aktivitäten im Dorf: Eine neue „Bücherkiste“ wurde von Bernhard Tippkötter gestaltet und mit seinem Team auf dem Parkplatz an der Bever aufgestellt. Die Fußwegverbreiterung zwischen Bever und Franz Muhmann ist endlich abgeschlossen. Die öffentliche Vorstellung der Studienarbeit zur Gestaltung der Dorfkreuzung wird kontrovers diskutiert. Dann stellte er das Jahresprogramm 2020 vor, welches an die Anwesenden verteilt wurde.
Nach kurzer Pause servierten Thomas und August Muhmann Grünkohl mit Bratkartoffeln, Mettwurst und Kasseler, alle ließen sich das leckere Essen schmecken. Nach dem obligatorischen Geburtstagsständchen für die vielen Geburtstagskinder der letzten Wochen ließ man den Nachmittag in gedämpfter Stimmung ausklingen.

05.11.2019 – Bustour und Besichtigung der Warsteiner Brauerei
Kurz vor Mittag gegen 11.00 Uhr starteten 39 Krinkrentner mit dem Bus zur Warsteiner Brauerei. Für den weiterhin erkrankten Chef Heiner Schapmann begrüßte Kassenwart Ronald Fischer die Teilnehmer. Zunächst gedachte man der verstorbenen Mitglieder Heinz Ebinger und Alfons Weitkamp. Danach schlossen sich ein paar allgemeine Informationen zum Dorfgeschehen an. Nach dem Eintreffen um 14.00 Uhr in Warstein erhielten die Besucher eine ca. 35 Minuten lange Vorabinfo im Multimedia-Theater „Rotarium“. Dabei bewegte sich eine Drehplattform auf die einzelnen Bühnenbilder der 360-Grad-Leinwand.
Die Warsteiner Brauerei ist eine deutsche Großbrauerei, gegründet 1753, und ein Familienunternehmen mit 630 Mitarbeitern. Der Bierausstoß betrug im Jahre 2017 ca. 2,2 Mio. hl in 12 verschiedenen Produkten. Das Unternehmen verfügt über einen selbstfinanzierten Bahnanschluss.
Versorgt mit vielen Informationen wurde das Werksgelände von außen und innen mit einem Kleinbus besichtigt. Während der 45-minütigen Tour gab es weitere Informationen durch Lautsprecher. Alle Teilnehmer waren sehr beeindruckt von der schnellen Reinigung und Abfüllung der Flaschen und Fässer, sowie der gewaltigen Lager. In der Spitze können bis zu 250 LKW pro Tag beladen werden. Danach genossen die Teilnehmer das reichlich ausgeschenkte Freibier und eine leckere Suppe mit Brötchen. Die Rückfahrt wurde dann um 17.00 Uhr angetreten, somit war man gegen 19.00 gesund und munter wieder in der Heimat.

Die Krinkrentner besichtigen die Warsteiner Brauerei.
Die Krinkrentner besichtigen die Warsteiner Brauerei.
Die Krinkrentner besichtigen die Warsteiner Brauerei.
Die Krinkrentner besichtigen die Warsteiner Brauerei.

01.10.2019 – Monatstreffen im Pfarrheim
Erstes Treffen nach der Sommersaison: Fast das gesamte Präsidium fehlte, so musste Chronist Helmut Sprenger ran. Er begrüßte die 30 Erschienen mit den Worten „Das ist ja wie in der 3. Kreisklasse, große Ausfälle im Führungsteam.“ Chef Heiner sei weiterhin erkrankt, Ehrenchef Franz-Josef nach einem Sturz ebenfalls, Ronald im Urlaub und Erich verhindert. Er verkündete, dass endlich die Arbeiten am Bürgersteig im Dorf zwischen Beverbrücke und Franz Muhmann begonnen hätten. Für die Fahrt zur Warsteiner Brauerei am 05.11.2019 ließ er nochmals die Anmeldeliste rumgehen, außerdem gab er die Abfahrtszeiten des Busses bekannt, so müssen die Dörfer schon um 11.45 Uhr zusteigen. Nach einem kleinen Rückblick auf das Helferfest am Dorfspeicher am 27.09. wünschte er den Anwesenden einen schönen Nachmittag.

03.09.2019 – Abgrillen zum Ende der Sommersaison an der Krinkhütte
Trotz der drohenden Regenwolken hatten sich 53 Krinkrentner an der Fledermaushütte eingefunden zum letzten Treffen des Jahres im Freien. Ronald Fischer begrüßte in Vertretung des erkrankten Heiner Schapmann die Anwesenden recht herzlich und gedachte des verstorbenen Mitglieds Hermann Krieft. Alle unterschrieben eine Grußkarte an ihren Chef und wünschten baldige Genesung. Ronald ließ eine Anmeldeliste für die Fahrt zur Warsteiner Brauerei am 05.11.19 herumgehen. Dr. Dirk Ziesing aus Bochum hatte dem Krink angeboten, vor den Krinkrentnern über die Schlacht bei Waterloo zu referieren. Wegen des Honorars in Höhe von 200 € wurde darauf verzichtet. Dafür will man Helmut Sommer gewinnen, im Februar 2020 die Gedenktafel vorzustellen, auf der die Gefallenen dieses Krieges aus Westbevern vermerkt sind.
Franz-Josef Schründer erzählte in lockerer Form über sein Erlebnis bei dem heftigen Gewitter im Juli, welches über Westbevern niederging. Von seinem Balkon aus beobachtete er einen Kugelblitz unweit von seinem Haus, der dann schließlich in einen Baukran in seiner Nachbarschaft einschlug. Fast hätte er ihn erwischt. Da haben wir nochmals Glück gehabt, dass Franz-Josef uns erhalten geblieben ist. Seine Beobachtung wurde dafür in der amtlichen „Kugelblitzstatistik“ aufgenommen.
Nach dieser amüsanten Schilderung waren auch die leckeren Grillsachen, zubereitet von Thomas und August Muhmann, und die Salate fertig. Alle griffen gerne und reichlich zu. Alois versorgte derweil die muntere Rentnerschar mit kühlen Getränken.

 06.08.2019 – Bustour zur Burg Vischering in Lüdinghausen
Gut gelaunt fuhren 50 Krinkrentner im Bils-Bus nach Lüdinghausen zur Burg Vischering. In Vertretung von Chef Heiner Schapmann begrüßte Kassenwart Ronald Fischer die Teilnehmer. Nach Ankunft auf dem Burggelände besichtigte die Truppe unter Führung von Frau Maier und Herrn Hess die Gebäude. Die Burg Vischering, eine der vielen schönen Wasserburgen im Münsterland, ist Stammsitz der Familie Droste zu Vischering. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert und steht heute unter Denkmalschutz. Erbaut wurde sie auf einer Sandinsel in einem Nebenarm der Stever und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut. Mit hohem Kostenaufwand musste sie in aufgrund von Gründungsschäden in den 1920er Jahren, aber auch in Folge von Bombenschäden nach dem 2. Weltkrieg saniert werden. Nach der einstündigen Führung konnten die Teilnehmer dann in Café „Reitstall“ in den umgestalteten Pferdeboxen Platz nehmen, wo Kaffee und Kuchen warteten. Zum Abschluss stand eine Stunde zur freien Verfügung zur Besichtigung der Außenanlagen. In guter Stimmung wurde dann die Heimfahrt angetreten.

Die Krinkrentner vor der Burg Vischering
Die Krinkrentner vor der Burg Vischering
Kaffeetafel im "Reitstall"
Kaffeetafel im „Reitstall“

02.07.2019 – Monatstreffen an der Krinkhütte
Chef Heiner Schapmann konnte an einem schönen Sommertag 42 Krinkrentner an der Fledermaushütte begrüßen, die pünktlich trotz widersprüchlicher Terminansage in den WN gekommen waren. Er berichtete über den Stand der laufenden Projekte: Baugebiete, Verkehrsentwicklung Dorf und barrierefreier Zugang Bahnhof. Auch sprach er die geplante Asphaltierung des Emsradweges zwischen Emsbrücke und Haus Langen an. Ronald Fischer ging auch kurz auf die Rad- und Fußwegsituation im Dorf ein, bevor er allen den Ausflug zur Burg Vischering nochmals warm ans Herz legte, die bekanntlich für den 06.08.2019 geplant ist.
In gemütlicher Runde verbrachten die Rentner die weitere Zeit bis zum Aufbruch.

18.06.2019 – Radtour zur Kornbrennerei Gerbermann in Alverskirchen
Ein Bisschen schwül und warm war es schon, dennoch trafen sich zum Start um 13.00 Uhr 29 Krinkrentner mit dem Fahrrad auf Haus Langen. Josef Sickmann hatte die Tour erkundet. Der Hinweg führte durch den Pappelwald in Telgte, vorbei an Haus Droste durch die Bauerschaft Berdel. Pünktlich erreichte die Truppe die Kornbrennerei Gerbermann in Alverskirchen-Püning. Dort stießen 3 weitere Rentner, die mit dem PKW angereist waren, dazu. Inhaber und Brennermeister Andre Gerbermann und seine Frau begrüßten alle zunächst mit einen kühlen Glas Wasser zur Erfrischung. Zur Einleitung gab er einige Informationen zum Familienbetrieb. Auf dem landwirtschaftlichen Hof, der seit Jahrhunderten im Familienbesitz ist, besteht die Brennerei seit 1870. Andre führt diese nun mit seiner Frau Anne nach einer umfangreichen Renovierung und Modernisierung in den Jahren 2016/17 in 5. Generation weiter. In den kühlen Produktionsräumen gab er Informationen zu Brennereien und Brennrechten in Deutschland, sowie den unterschiedlichen Destillaten weiter und erklärte den Unterschied zwischen Brand und Geist. Fa. Gerbermann legt heute den Focus auf Nischenprodukte auf der Basis von Dinkel und Emmer, die er selbst in seiner Landwirtschaft erzeugt. Die Jahresproduktion wurde mit ca. 80.000 Flachen (vorsichtige Schätzung!) angegeben. Derzeit sind 24 eigene Produkte im Angebot.
Nach diesen vielen Informationen ging es dann zu Verköstigung der feinen Destillate. Bis zu 50 Gäste können dort im Verkostungssaal bewirtet werden. Jeder konnte die edlen Schnäpse und Liköre von „Unser Bester Dinkelkorn“ über Kräuterwacholder bis diversen Likören probieren, getoastetes Weißbrot und Mineralwasser stand zur Geschmacksneutralisierung bereit. Natürlich durfte ein Besuch im Werksverkauf nicht fehlen, bevor man sich zum Gruppenfoto aufstellte.
Der Rückweg führte dann durch die Bauerschaft Schwienhorst und Lauheide nach Haus Langen zurück, wo Alois Lehmkuhl zum Abschluss der schönen Tour kühle Getränke bereithielt.

Krinkrentner vor der Kornbrennerei Gerbermann in Alverskirchen-Püning
Krinkrentner vor der Kornbrennerei Gerbermann in Alverskirchen-Püning
Brennereimeister Andre Gerbermann erklärt die Destillationsstufen
Brennereimeister Andre Gerbermann erklärt die Destillationsstufen

04.06.2019 – Treffen an der Krinkhütte
Rundum herrlich grüne Natur, Sonnenschein, vielleicht ein bisschen schwül, das richtige Wetter, um sich mal wieder beim Bierchen zu treffen und zu Klönen. Heiner Schapmann konnte 49 Krinkrentner an der Fledermaushütte begrüßen. Wie üblich gab er einige Neuigkeiten bekannt. So werden die Krinkrentner in den Sommerferien für die daheimgebliebenen Kinder 2 Aktionen starten. Zum einen werden die Kids eingeladen, in der Fahrradwerkstatt selbst Fahrräder zu reparieren, zum anderen können sie lernen, wie man Vogelnistkästen baut. 2 tolle Ideen. Ferner wies Heiner auf die Radtour zur Kornbrennerei Gerbermann am 18.06. hin. Auch wies er auf die Kulturveranstaltung „Trompetenbaum und Geigenfeige“ am 28.07.2019 am Dorfspeicher hin. Anschließend gab Ronald Fischer die Anmeldeliste für die Bustour zur Burg Vischering am 06.08.2019 in die Runde. Nach dem Ständchen für alle Geburtstagskinder war noch viel Zeit zum Gedankenaustausch – Prost!

Krinkrentner in gemütlicher Runde
Krinkrentner in gemütlicher Runde

07.05.2019 – Treffen an der Krinkhütte und „Angrillen“
„Ist der Mai kühl und nass, hat der Bauer seinen Spaß“. Die alte Bauernregel heißt zwar etwas anders, aber die 54 Krinkrentner, die zur Fledermaushütte gekommen waren, mussten sich erst ein wenig von innen wärmen. Bei ca. 10°C war es für eine Außenveranstaltung doch etwas frisch. Heiner Schapmann begrüßte alle Erschienen recht herzlich. Nach einer Gedenkminute für den im letzten Monat verstorbenen Heinz Martin gab er einige Neuigkeiten bekannt. So wurde der Fahrradparkplatz und 2 Stellplätze für PKWs vor der Fledermaushütte fertiggestellt und eine Sitzgruppe erneuert. Leider waren schon wieder Vandalen am Werk, die allerhand Unrat und Feuerreste vor der Hütte hinterlassen hatten. Für den wieder erkrankten Alois Lehmkuhl war abermals Hubert Burlage als Mundschenk eingesprungen. Kaum hatte Heiner seine Rede beendet, kam ein heftiger Regenschauer nieder, so dass alle ins Trockene flüchteten. Unbeirrt davon hatte Thomas Muhmann unter seinem Sonnenschirm leckere Grillsachen fertig gestellt, nach dem Regen konnten diese in Empfang genommen werden. Schön, dass es dann trocken blieb und man den Nachmittag bei einem Bierchen ausklingen lassen konnte.

02.04.2019 – Treffen im Pfarrheim, Lieder mit Elmar Bahr
Krinkrentnerchef Heiner Schapmann konnte zu Beginn 37 Krinkrentner im Pfarrheim begrüßen. Verschiedene Bekanntmachungen mussten aber vor dem „gemütlichen Teil“ abgearbeitet werden. Heiner sprach zunächst ein Projekt des Sozialdienstes der Kath. Frauen Warendorf an, dort werden Paten für zur Kinder zur Unterstützung in Familien gesucht. Dann stellte er die „Grüne Notfalldose“ vor, die schon vielfach in den Medien angepriesen wurde. Die Anwesende konnten sie für 2 € erwerben. Die Schallschutzwände, die bei der letzten Veranstaltung testweise aufgestellt waren, hatten nicht den erhofften Erfolg gebracht. Hier wird der Krink mit dem Kirchenvorstand weiter Lösungen suchen. Schlimm sah es am vergangenen Wochenende aus, nachdem Vandalen sich dort ausgetobt hatten.
Zum wiederholten Mal stellte Ronald Fischer die Verkehrssituation im Dorf dar. Franz Rottwinkel stellte das Programm für die bevorstehende Frühjahrskirmes vor.
Dann kam der „gemütliche Teil“. Elmar Bahr hatte zur Verstärkung Richard Putzer mit seinem Akkordeon mitgebracht. Dies sorgte für gute Stimmung, die Krinkrentner schmetterten Volkslieder aus voller Kehle.

19.03.2019 – Reinigung der Wanderwege
„Es ist bewundernswert, dass auch die Kinder mitmachen und sich für eine saubere Landschaft einbringen.“ Mit diesen Worten begrüßte Bürgermeister Wolfgang Pieper die 16 Schülerinnen und Schüler der Grundschule und die 38 Krinkrentner bei schönem Frühlingswetter zu der diesjährigen Müllsammelaktion. Bernhard Tippkötter hatte 12 Gruppen eingeteilt und die Utensilien ausgegeben: Warnwesten, Müllsäcke und Greifzangen. Zur Belohnung gab es auf dem Dorfplatz nach getaner „Arbeit“ Grillwürstchen und Getränke für alle.

Schüler, Schülerinnen und Krinkrentner startklar für die Müllsammelaktion 2019
Schüler, Schülerinnen und Krinkrentner startklar für die Müllsammelaktion 2019

05.03.2019 – Monatstreffen im Pfarrheim
Schon früh füllte sich das Pfarrheim, ein interessantes Thema war angekündigt. Chef Heiner Schapmann begrüßte die 55 Krinkrentner, erklärte, was es mit den Schallschutzelementen auf sich hatte, die zum Test aufgestellt worden waren und gab dann noch einige Hinweise zur Ehrenamtskarte, die einigen Krinkrentnern in der Vergangenheit verliehen worden war.
Dann begrüßte er PHK a.D. Karl Dömer aus Reckenfeld, der früher einige Jahre in Westbevern gewohnt hatte und den einige der Anwesenden wiedererkannten. Karl Dömer: „´Mobil und sicher, Senioren unterwegs im Straßenverkehr´, dieses Thema passt unbedingt in die heutige Zeit, da immer mehr Senioren mit Pedelecs unterwegs sind.“ Mittels Powerpoint-Präsentation konnte er viele Gefahrensituationen aus dem Straßenverkehr darstellen und den Anwesenden viele nützliche Tipps geben. Über eine Stunde lang lauschten die Anwesenden konzentriert den Ausführungen, stellten auch immer wieder Fragen, die Dömer gern und ausführlich beantwortete. Zum Schluss empfahl er allen eindringlich das Tragen eines Helms beim Radfahren und übergab den Interessierten Reflektoren, die einfach über der Kleidung zu tragen sind. „Sehen und gesehen werden ist wichtig.“ Unter großem Applaus bedankte sich Heiner Schapmann und übergab ein kleines „Dankeschön“ in flüssiger Form.

PHK a.D. Karl Dömer (m) mit Chef Heiner Schapmann und Kassenwart Ronald Fischer
PHK a.D. Karl Dömer (m) mit Chef Heiner Schapmann und Kassenwart Ronald Fischer
PHK a.D. Karl Dömer: "Senioren im Straßenverkehr"
PHK a.D. Karl Dömer: „Senioren im Straßenverkehr“

11.02.2019 – Fahrt zur Fa. Aumann in Beelen
Technikbegeisterte kamen voll auf ihre Kosten beim Besuch der Fa. Aumann in Beelen. Zum Einstieg erhielten die 55 Rentner per Powerpoint eine Einführung zur Fa. Aumann durch den Vertriebsleiter, Herrn Burkhard Zachewitz. Aumann gehört zur Firmengruppe MBB und ist führend im Anlagenbau für die Automobilindustrie. Außer der Automotive sind die Hauptkunden Raumfahrt, Windkraftanlagenbauer und Haushaltsgerätehersteller. 31% entfallen heute schon auf die E-Mobilität. Aumann ist global tätig, 470 Mitarbeiter sind am Hauptstandort Beelen beschäftigt, der Umsatz beträgt derzeit 300 Mio. € p.a. Die Fertigungsfläche in Beelen beträgt 22.000 qm. Anschließend wurden die Gäste in 3 Gruppen durch die Fertigung geführt. Hier konnten sich die Gäste über die Entstehung der riesigen Fertigungsstraßen informieren lassen, kleine und große Roboter werden in diese integriert für Handlings-, Montage- und Schweißarbeiten.
Nach so vielen technischen Informationen ging es mit dem Bus weiter zum Erlebnisbauernhof Heseker in Vohren. Dort wurden sie vom Ehepaar Heseker herzlich empfangen. Bei leckerem selbstgebackenen Kuchen konnte man das Gesehene Revue passieren lassen. Nach Besuch des Hofladens und kleinem Rundgang über den Hof ging es per Bus wieder Richtung Heimat.

Krinkrentner bei Fa. Aumann in Beelen
Krinkrentner bei Fa. Aumann in Beelen

08.01.2019 – 1. Monatstreffen zum Jahresbeginn im Pfarrheim
Zum Start in das neue Jahr 2019 begrüßte Krinkrentnerchef Heiner Schapmann die 48 anwesenden Krinkrentner und wünschte allen ein frohes neues Jahr. Dann gedachte man des im Dezember verstorbenen Rainer Gerling. Es folgten weitere Bekanntmachungen, u.a. auch zum nächsten Termin im Februar, dem Ausflug zur Fa. MBB Aumann in Beelen. In Vertretung des erkrankten Kassenwartes Ronald Fischer trug sein Vize Erich Göttker den Kassenbericht 2018 vor. Durch mehrere Bustouren sei die Kasse heftig geschröpft worden, auch die Kosten für die Verköstigungen durch Thomas Muhmann seien leider gestiegen. So werde man künftig wohl nicht um eine leichte Erhöhung der Umlagen herumkommen. Im Durchschnitt haben 47 Krinkrentner an den Veranstaltungen teilgenommen.
Sehr anschaulich berichtete Chronist Helmut Sprenger über die Veranstaltungen des 2. Halbjahres 2018, aufgelockert mit einigen Witzen und Dönekes. Heiner Schapmann bedankte sich bei ihm für seine Arbeit mit einem kleinen Präsent. Zum großen Bedauern aller kündigte Helmut Sprenger an, künftig keine Chronik mehr führen zu wollen, ein Kurzbericht würde ja von Josef Sickmann regelmäßig ins Internet eingestellt. In lockerer Atmosphäre endete so der Nachmittag.

Aktivitäten der Krinkrentner 2018

Aktivitäten der Krinkrentner 2017

Aktivitäten der Krinkrentner 2016

Aktivitäten der Krinkrentner 2015